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Hauptstadtkongress 2019: Rückblick

Einmal im Jahr trifft sich die gesamte Gesundheitsbranche zum Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit. Selbstverständlich war auch das Team von #Gesundheit dabei. Ein Rückblick auf sehr spannende und erkenntnisreiche Tage beim Hauptstadtkongress 2019.

Motto

Mit seinem Motto „Gesundheitspolitik, Gesundheitsversorgung, Gesundheitsberufe in Zeiten des digitalen Wandels“ stand der Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit in diesem Jahr eindeutig im Zeichen der Digitalisierung des Gesundheitswesens und wie man mit den vielen Herausforderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, umgeht. Das hat nicht nur mit der Entwicklung der Branche zu tun, sondern auch damit, dass das Bundesgesundheitsministerium derzeit viel Tempo macht, damit wir nach vielen Jahren des Wartens endlich Zugriff auf  elektronische Patientenakte, E-Rezept und Co. bekommen.

Eröffnungsrede

In seiner Eröffnungsrede verdeutlichte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sein Ziel der Digitalisierung der medizinischen Versorgung. Bereiche wie die Pflege, können durch die Digitalisierung stark entlastet werden. Dadurch ließe sich der große Fachkräftemangel zumindest ein Stück weit auffangen. Dazu gehört auch, dass Apps in die Regelversorgung aufgenommen werden können.

Podiumsdiskussion: Apps in die Regelversorgung?

Dieses im Referentenentwurf zum „Digitale Versorgung Gesetz“ ausgesprochene Vorhaben war auch Thema im Panel „Telemedizin, Apps & Co – Brauchen wir eine Fastlane in die Regelversorgung?“, bei der Ulrike Elsner (Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e.V.), Dr. Markus Müschenich (Co-Founder und Managing Partner von Flying Health), Prof. Dr. Stefan Sauerland (IQWiG) und Nora Blum (Gründerin und CEO von Selfapy) im Panel diskutierten.

Einigkeit bei den Panelisten

Dabei waren sich alle Panelisten einig, dass Apps in die Regelversorgung gehören. Hierbei muss allerdings noch die Frage nach den Voraussetzungen für die Aufnahme von Apps in die Regelversorgung geklärt werden. Auch das Tempo, in welchem Zulassungen erteilt werden sollen, ist ein wichtiger Diskussionspunkt.

Nora Blum auf dem Hauptstadtkongress 2019
Christian von #Gesundheit und Selfapy-CEO Nora Blum auf dem Hauptstadtkongress 2019

Besonders gefreut haben wir uns natürlich darüber, dass wir in Form unseres grünen Stickers auch einen Platz auf dem Podium gefunden haben. Noch dazu durch eine derart prominente Trägerin wie Nora Blum, CEO und Gründerin von Selfapy.

Vielen Dank für deine Unterstützung, liebe Nora! Ein Interview mit Nora zum Thema Mental Health findet ihr übrigens bei uns im Blog.

#Gesundheit unterwegs

Selbstverständlich hat sich das Team von #Gesundheit es sich nicht nehmen lassen, auf dem Hauptstadtkongress über die Idee von #Gesundheit zu sprechen. Am Rande der Panels haben wir uns nicht nur mit vielen potenziellen Mitgliedern unterhalten, sondern auch mit dem einen oder anderen etablierten Player des Gesundheitswesens. Dadurch sind einige tolle Ideen für neue Veranstaltungsformate und Kooperationen entstanden. Seid gespannt, denn es kommt in den nächsten Monaten noch einiges auf euch zu.

Battle of Arguments

Ein besonders spannendes neues Format auf dem Hauptstadtkongress 2019 war das von Prof. David Matusiewicz moderierte „Battle of Arguments“. Unter dem Motto „Können Krankenhäuser Internet?“ debattierten u.a. Julia Zink (Vizepräsidentin der BKK Young Talents), Ingo Horak (Chief Market Access Officer von Vivy) und Frank Stratmann (Vorstand Bundesverband Internetmedizin e.V.) in zwei Gruppen pro und kontra Digitalisierung.

Frank Stratmann

Fazit zum Hauptstadtkongress 2019

Der Hauptstadtkongress 2019 war ein voller Erfolg. Viele Panels haben die Bedeutung der baldigen Digitalisierung des Gesundheitswesens des stark verdeutlicht. Dabei stimmt uns optimistisch, dass mittlerweile nicht nur darüber diskutiert wird, sondern bereits viele Dinge in Gang gebracht wurden. Nicht nur die Unternehmen und immer mehr Player im Gesundheitswesen, sondern auch die Politik gehen das Thema endlich konsequenter an.

Christian P. Krohne

Ich bin selbstständiger Politik- und PR-Berater aus Berlin und habe mich dabei auf einzigartige Kommunikation für das Gesundheitswesen spezialisiert. Mir liegen Themen rund um die Digitalisierung der deutschen Gesundheitslandschaft sehr am Herzen. Vor allem die Innovation der Bereiche Mental Health, Patientenversorgung und Krankenhaus beschäftigen mich täglich. Bei Hashtag Gesundheit e. V. koordiniere ich die Online-Aktivitäten und die neugegründete AG Politik des Vereins.

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