Blogbeitrag

#Gesundheit auf dem Hauptstadtkongress 2018

Das Team von Hashtag Gesundheit hat von Mittwoch, dem 06.06. bis Freitag, den 08.06. drei arbeitsintensive Tage auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit erlebt. Der Hauptstadtkongress, auch liebevoll HSK genannt, wird seit 21 Jahren von der Firma WISO S.E. Consulting GmbH veranstaltet. Er hat sich seitdem zum relevantesten Treffpunkt für Entscheider im Gesundheitswesen entwickelt und wird mit seinen 8400 Teilnehmern nicht umsonst als das größte “Familientreffen der Gesundheitswirtschaft” bezeichnet. Keine Frage, dass es für #Gesundheit sinnvoll ist sich auf diesem Kongress zu platzieren. Es wurden Visitenkarten ausgetauscht, Vorträge gehört und gehalten und in der Messehalle Kontakte und Netzwerke geknüpft. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Menschen hinter SpringerPflege, SpringerMedizin und WISO S.E., die uns die Teilnahme ermöglicht haben. Von Hashtag Gesundheit mit an Bord waren Tanja Heiß, Jan Schumann, Florian Bechtel, Lucia Wehrle, Christian Krohne, Thomas Stephan, Lisa Feiler und Timo Frank.

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Unser Auftrag

Wir wollen frischen Wind ins Gesundheitswesen bringen und haben das durchschnittliche Teilnehmer-Alter von 55 Jahren (selbst erhobene Daten aus meinem Bauchgefühl) erfolgreich senken können. Mit der edlen Kennzeichnung  “Presse” waren wir natürlich in erster Linie dort, um live von  Vorträgen zu berichten. Die Live-Berichterstattung fand primär über Twitter und den Hashtag #HSK18 statt. Wer nicht auf Twitter aktiv ist, bekommt also generell wenig von unseren Aktivitäten mit. Jedoch eignen sich Facebook, Instagram und die Website nicht als Kanäle für schnelllebige Veranstaltungs-Formate. Hier ein kleiner Auszug aus unserer Twitter-Aktivität

Der grüne Sticker

Presse. Vorträge. Twitter. Das klingt alles erstmal sehr “einfach”. Einige fragen sich vielleicht, worin der Nutzen eines Kongresses und unserer Social Media-Aktivität liegt. Ganz einfach: Unsere dauerhafte Medienpräsenz kommt bei Kongresspublikum und Veranstalter gut an und beschert uns vor Ort (und online) viel Aufmerksamkeit. Das bekommt man von außen (und wenn man unsere Social-Media Kanäle nicht verfolgt) nicht so ganz mit. Vor Ort gibt es übrigens sogenannte “Twitter-Walls”: Bildschirme mit der Synchronisation mit #HSK18 Tweets, auf denen wir dauerhaft vertreten waren. Das führt widerum dazu, dass die grünen, runden Hashtag-Sticker, die wir auf unserer schicken Kleidung trugen, jeder Person im CityCube sofort aufgefallen und in Erinnerung geblieben sind. Merke: Nur weil wir keine klassischen Blog-Artikel schreiben und weder Facebook-Beiträge, noch Insta-Stories am laufenden Band produzieren, heißt das nicht, dass #Gesundheit untätig ist. Die Anzahl und die Frequenz der Kommentare zu unseren inhaltlichen Themen auf Twitter waren so enorm, dass wir nicht mehr hinterherkamen zu antworten. Das hat uns gezeigt, dass wir dort fachlich besser und schneller interagieren können als über Blog-Artikel. Über unsere Social-Media Aktivität hinaus werden wir langfristig dennoch Artikel auf unserem Blog veröffentlichen. Die Messehalle mit über 100 Ausstellern konnte ich persönlich dank unseres Markenauftritts nicht ein einziges mal durchqueren ohne eine Person zu treffen die mich auf Hashtag Gesundheit angesprochen hat. Daraus haben sich einige interessante Gespräche ergeben. Weiter geht es mit Updates zu zukünftigen Projekten, die aus diesen Gesprächen entsprungen sind.

Zukünftige Projekte

Unsere rasante Entwicklung bringt uns in die luxuriöse Position ständig angefragt zu werden. Die Anfragen erstrecken sich von 1) Medien, Verbänden & Politikern, über 2) Krankenkassen, Ärzte, Krankenhäuser, Unternehmen und Start-Ups bis hin zu 3) innovationseifrigen Kollegen & Querdenkern. Mit einigen haben wir uns auf dem HSK getroffen und konkrete Projekte für die Zukunft besprochen.

1) Neue Ideen für Medien & Politik

Wir stehen schon seit mehreren Monaten in Kontakt mit den Redaktionen vieler Fachverlage der Gesundheitsbranche. Alle Verlage haben aus unserer Sicht etwas gemeinsam: Das Interesse an jungen Menschen mit neuen, interessanten Ideen für die Zukunft unserer Sozialsysteme. Woher kommt das Interesse? Einige Vorträge und Podiumsdiskussionen erwecken den Anschein, sich von Jahr zu Jahr zu wiederholen. Auch manche Unternehmen scheinen auf dem langen, beschwerlichen Weg in Richtung “Digitales Gesundheitswesen” müde geworden zu sein und kauen seit Jahren die selben politischen Argumente durch. Einen Schritt in die richtige Richtung geht dabei unter anderem Heinz Lohmann mit dem Gesundheitswirtschaftskongress in Hamburg: Auf dem Podium „Junge Füchse“ und „Alte Hasen“: Aufbruch statt Routine? erhalten zwei junge Füchse, Tanja Heiß und Lisa Leikeim, die Chance mit zwei alten Hasen, Harald Jeguschke und Karl-Heinz Vorwig, zu debattieren. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. David Matusiewicz.

Im Gespräch sind deshalb neue, innovative Formate in der Art von Kolumnen, Podcasts oder Video-Blogs. Wir haben uns auf dem HSK kurzfristig für den Start einer Kolumne entschieden. Kolumnen bieten den Vorteil einer persönlichen Meinung. Damit erfinden wir das Rad nicht neu. Sieht man sich jedoch die inhaltsgleichen Diskussionen zum Pflegenotstand, einer elektronischen Gesundheitsakte oder der Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs an, hat das Rad zumindest an Luft verloren und sollte etwas aufgepumpt werden. Darüber hinaus gibt es mittelfristig natürlich auch noch Überlegungen weitere neue Formate aus dem Boden zu stampfen: Zum Beispiel einen Podcast oder eine Video-Reihe. Auch hier ist der erhöhte technische Aufwand ein guter Anlass für die Kooperation mit einem Verlag. Ein weiteres Format, das wir mittelfristig starten sind Rezensionen und Bewertungen von Büchern und Fachzeitschriften.

2) Alt & Jung: Dialog auf Augenhöhe.

Die Möglichkeiten zur direkten Kooperation mit Krankenkassen, Ärzten und Kliniken oder Unternehmen aus der Pharma-Industrie und Start-Ups sind natürlich weitaus kleiner. Dennoch besteht beidseitig das Interesse an einer Zusammenarbeit junger Menschen mit den wahren Treibern des Gesundheitssystems. Für uns ist es wichtig, einen gemeinsamen Diskurs auf Augenhöhe zu schaffen. Zwischen Alt und Jung, zwischen Betriebsblind und Out-of-the-Box oder noch besser: Zwischen Status Quo & Innovation.

Einen erster Meilenstein für einen solchen Diskurs werden wir am 31. Juli und 1. August im Rahmen einer Veranstaltung zusammen mit einer gesetzlichen Krankenkasse legen. Mit an Bord sind sowohl Vertreter aus der Ärzteschaft als auch aus der Industrie und der Start-Up Branche. Für weitere Projekte mit den oben genannten Parteien steht es für mich an erster Stelle, unseren unabhängigen, gemeinnützigen Status zu wahren.

3) Unabhängige Formate

Weitere Projekte, die bei uns auf der To-Do-Liste stehen betreffen vor allem Stammtische und Plattformen explizit für junge, diskussionsfreudige Menschen. Einen ersten Schritt in diese Richtung gehen wir durch unsere regionalen Stammtisch-Treffen. Das erste Treffen in Köln am 27. Juli 2018 macht den Auftakt. Darauf folgen werden Treffen in Hamburg im September, München im Oktober sowie Berlin und Frankfurt im Januar 2019. Ein ähnliches Format, zieht gerade der Macher des Podcasts Gesundheit.Macht.Politik – Philip Schunke – mit Pascal Nohl-Deryk auf. Der gesundheitspolitischen Szene in Berlin fehlt zur Zeit eine innovative und zugleich unabhängige Diskussionsplattform für junge Menschen. Was genau aus dieser Idee entsteht, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden.

Fazit

So weit, so gut. Ich hoffe, dieser Artikel konnte Dir einen groben Überblick darüber verschaffen, was wir auf dem Hauptstadtkongress so alles getan haben. Einen guten Einblick in das Kongressleben gibt übrigens auch der Film aus dem Hause Health&Care Management. Bei Fragen zu Hashtag Gesundheit, inhaltlichen Themen oder Ideen und Vorschlägen, melde Dich einfach bei mir.

Timo Frank

Vorstandsvorsitzender

Ich studiere seit April 2017 Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth. Zuvor schloss ich mein Bachelor-Studium an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden ab und durchlief mit der KPMG AG, der Charité und dem RWI diverse Stationen in der Gesundheitsbranche. Neben meinem Studium bin ich als Tutor an der Universität Bayreuth und für die Unternehmensberatung Oberender & Partner tätig. Ich twittere leidenschaftlich gerne und habe Spaß daran, komplexe Sachverhalte einfach darzustellen.

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